Ach, zwei Wünsche wünscht′ ich immer

Leider immer noch vergebens.

Und doch sind′s die innig-frommsten,

Schönsten meines ganzes Lebens!

Daß ich alle, alle Menschen

Könnt′ mit gleicher Lieb′ umfassen,

Und daß Ein′ge ich von ihnen

Morgen dürfte hängen lassen.


Das Gedicht "Zwei Wünsche" stammt von   (1810 - 1876).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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