Ich tu’ die hellen Augen auf,
Und schau, o Gott, zu dir hinauf.
Du hast mich in der dunkeln Nacht
Sanft schlafen lassen und bewacht.

Behüte mich auch diesen Tag,
Daß mich kein Übel treffen mag.
Und wirst du gnädig bei mir sein,
So bin ich dein, so bleib ich dein.


Das Gedicht "Am Morgen" stammt von   (1812 - 1879).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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