Ein Vorhang aus Luft
und Duft
gewoben,
und wie der Wind
geschwind
zerstoben
Gedichte
Friedrich Güll
Ein Vorhang aus Luft
und Duft
gewoben,
und wie der Wind
geschwind
zerstoben
Das Gedicht "Nebel" stammt von Friedrich Güll (1812 - 1879).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.