laeva in parte mamillae

Nil salit Arcadico juveni.

Juvenal. Sat. VII. 159.

 

Du grübelst Tag und Nacht, umringt vom Dichterchor,

Der in Athen und Rom der Kenner Lust gewesen.

Was nutzt dein stummer Fleiß? Was hilft dein blindes Lesen?

Dein bleierner Verstand steigt nicht, durch sie, empor.

Es scheint fast jede Müh′ vom Ziel dich zu entfernen.

An Witze bist du arm, doch an Poeten reich,

Und nur den schweren Ankern gleich,

Die stets im Wasser sind, und nimmer schwimmen lernen.


Das Gedicht "An einen Arcadier" stammt von (* 1708-04-23, † 1754-10-28).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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