Ist mancher so gegangen

Und hat zurückgedacht,

Wie er mit Kinderwangen

Hier einst gespielt, gelacht.

 

Wird mancher noch so gehen

Und denken so zurück

Und wird sich selber sehen

In seinem Kinderglück.

 

Wird stehen, wie ich heute,

An seinem Vaterhaus,

Wo nun fremde Leute

Zum Fenster schaun heraus,

 

Wird suchen und wird spähen,

Am hellen Tage blind,

Wird meinen, er müsse sie sehen,

Die alle nicht mehr sind.


Das Gedicht "Ist mancher so gegangen" stammt von   (1807 - 1887).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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