Wie die Säule des Lichts auf des Baches Welle sich spiegelt,
Hell, wie von eigener Glut, flammt der vergoldete Saum,
Aber die Well′ entführet der Strom, durch die glänzendes Straße
Drängt eine andre sich schon, schnell, wie die erste, zu fliehn,
So beleuchtet der Würden Glanz den sterblichen Menschen;
Nicht er selbst, nur der Ort, den er durchwandelte, glänzt.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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