Mächtig seid ihr, ihr seid′s durch der Gegenwart ruhigen Zauber;

Was die stille nicht wirkt, wirket die rauschende nie.

Kraft erwart′ ich vom Mann, des Gesetzes Würde behaupt′ er;

Aber durch Anmut allein herrschet und herrsche das Weib.

Manche zwar haben geherrscht durch des Geistes Macht und der Taten;

Aber dann haben sie dich, höchste der Kronen, entbehrt.

Wahre Königin ist nur des Weibes weibliche Schönheit,

Wo sie sich zeige, sie herrscht, herrschet bloß, weil sie sich zeigt.


Das Gedicht "Macht des Weibes" stammt von   (1759 - 1805).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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