Herrlich kleidet sie euch, des Kreuzes furchtbare Rüstung,

Wenn ihr, Löwen der Schlacht, Akkon und Rhodus beschützt,

Durch die syrische Wüste den bangen Pilgrim geleitet,

Und mit der Cherubim Schwert steht vor dem heiligen Grab.

Aber ein schönerer Schmuck umgibt euch, die Schürze des Wärters,

Wenn ihr, Löwen der Schlacht, Söhne des edelsten Stamms,

Dient an des Kranken Bett, dem Lechzenden Labung bereitet,

Und die niedrige Pflicht christlicher Milde vollbringt.

Religion des Kreuzes, nur du verknüpftest, in einem

Kranze, der Demut und Kraft doppelte Palme zugleich!


Das Gedicht "Die Johanniter" stammt von   (1759 - 1805).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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