"Wie tief liegt unter mir die Welt!
Kaum seh′ ich noch die Menschlein unten wallen!
Wie trägt mich meine Kunst, die höchste unter allen,
So nahe an des Himmels Zelt!"
So ruft von seines Turmes Dache
Der Schieferdecker, so der kleine große Mann,
Hans Metaphysikus, in seinem Schreibgemache.
Sag′ an, du kleiner großer Mann,
Der Turm, von dem dein Blick so vornehm niederschauet,
Wovon ist er - worauf ist er erbauet?
Wie kamst du selbst hinauf - und seine kahlen Höhn,
Wozu sind sie dir nütz, als in das Tal zu sehn?
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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