Weil ich nichts anders kann als nur dich lieben,

Will ich dich lieben denn soviel ich kann.

Zu hassen dich hatt′ ich mir vorgeschrieben,

Mit Hasse sah das Herz die Vorschrift an.

Dich zu vergessen hatt′ ich mich getrieben;

Vergessen war es, eh ich mich besann.

Da so der Haß ward von sich selbst zerrieben,

So das Vergessen in sich selbst zerrann;

So laß mich lieben denn, soviel ich kann, dich lieben,

Weil ich nichts anders als dich lieben kann.


Das Gedicht "Weil ich nichts anders kann..." stammt von   (1788 - 1866).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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