Du bist mein Mond, und ich bin deine Erde;

Du sagst, du drehest dich um mich.

Ich weiß es nicht, ich weiß nur, daß ich werde

In meinen Nächten hell durch dich.

 

Du bist mein Mond, und ich bin deine Erde;

Sie sagen, du veränderst dich.

Allein, du änderst nur die Lichtgeberde,

Und liebst mich unveränderlich.

 

Du bist mein Mond, und ich bin deine Erde;

Nur mein Erdschatten hindert dich,

die Liebesfackel stets am Sonnenherde

Zu zünden in der Nacht für mich.


Das Gedicht "Du bist mein Mond" stammt von   (1788 - 1866).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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