Steig auf, geliebter Schatten,

Vor mir in toter Nacht,

Und lab mich Todesmatten

Mit deiner Nähe Macht!

 

Du hast´s gekonnt im Leben,

Du kannst es auch im Tod.

Sich nicht dem Schmerz ergeben

War immer dein Gebot.

 

So komm, still meine Tränen,

Gib meiner Seele Schwung,

Und Kraft den welken Sehnen,

Und mach mich wieder jung.


Das Gedicht "Steig auf, geliebter Schatten..." stammt von   (1806 - 1871).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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