Du sollst reden, nicht viel, aber sinnig;

du sollst beten, nicht lang, aber innig;

du sollst handeln, nicht rasch, aber kräftig;

du sollst lieben, nicht laut aber heftig;

du sollst leben, nicht wild, aber heiter;

du sollst dir helfen, Gott hilft dir weiter.


Das Gedicht "Du sollst reden" stammt von   (1806 - 1871).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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