Ich müh´mich ab und kann´s nicht verschmerzen
Und kann´s nicht verwinden in meinem Herzen,
Daß ich den und jenen soll sehen,
Im Kreis um mich herum sich drehen,
Der mich nicht machte froh noch trübe,
Ob er nun ging oder bliebe,
Und nur die Eine soll von mir wandern,
Für die ertragen all die andern.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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