Mein Lieb ist ein Jäger, und grün ist sein Kleid,
Und blau ist sein Auge, nur sein Herz ist zu weit.
Mein Lieb ist ein Jäger, trifft immer ins Ziel,
Und Mädchen berückt er, so viel er nur will.
Mein Lieb ist ein Jäger, kennt Wege und Spur,
Zu mir aber kommt er durch die Kirchtüre nur!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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