Sternlose Nacht, über schwarzem Feld,
Menschen mit purpurnen Wunden, sterbend, zerteilt.
Wie lang noch müssen liebend wir töten?
Im Sommer, kindlich schön blühten die Blumen,
Trug ein, schwarzer Engel ins Land
Böse Seuchen. Ängste vor Hungersnöten.
Und kein heiliger Franz, der die Siechen heilt.
Rot brennen die Dörfer. Der, Armen Hütte,
Gotische Kirche, Gebet und Gelächter zerfällt.
O wie haben wir Menschen die Erde entstellt.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
Zur Startseite:
Gedichte