Herrliche Frucht,
im Haine behutsam gereift.
Von Sonne und Südwind
tausendmal geküßt, gerötet, gegoldet.
Duftend und schwer
ruhst Du in meiner Hand.
Wieviele Sonnenküsse,
wieviele Regenschauer,
wieviel Vollmondschein,
welch ein großes warmes Land
halte ich mi dir, Vollkommene!
in meiner kleinen gewölbten Hand.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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