Du stehst,
Eine steile Fackel.
Hell ist dein Gesicht.
Rein
Wie eine Blüte,
Wie eine Taube,
Wie neugefallener Schnee.
Leise rühren sich die Finger,
Heben sich die Hände,
Breiten,
Weiten sich die Arme
Der Unendlichkeit.
Langsam,
Schwer von Demut,
Leiden,
Inbrunst,
Neigt sich
Dein verzückter Körper,
Deine Seele.
Gibt sich gläubig der Musik.
Gibt sich allen Menschen.
Gibt sich Gott.
Innig biegen sich die Knie,
Schreiten,
Tanzen schwebend
Deine zarten Füße.
Du brennst,
Eine steile Fackel.
Deine Arme,
Deine königlichen Hände
Wachsen betend,
Betend in den Himmel,
Der sich strahlend
Unserer Sehnsucht
Öffnet.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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