Nun ist das Licht geschieden:
Begraben hat die Nacht
Mit dunkler Macht
In Sternen-Pracht
Des Tages Lust, des Abends Frieden.
So glänzt hell auf, ihr Sterne:
Mich grüßt aus eurem Schein
Unendlich Sein
Voll Lust und Pein,
In unerreichter ew′ger Ferne!
Gedichte
Felix Dahn
Nun ist das Licht geschieden:
Begraben hat die Nacht
Mit dunkler Macht
In Sternen-Pracht
Des Tages Lust, des Abends Frieden.
So glänzt hell auf, ihr Sterne:
Mich grüßt aus eurem Schein
Unendlich Sein
Voll Lust und Pein,
In unerreichter ew′ger Ferne!
Das Gedicht "Nachtstimmung" stammt von Felix Dahn (1834 - 1912).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.