Jeden Abend werfe ich

eine Zukunft hinter mich,

die sich niemals mehr erhebt -

denn sie hat im Geist gelebt.

Neue Bilder werden, wachsen;

Welten drehn um neue Achsen,

werden, sterben, lieben, schaffen.

Die Vergangenheiten klaffen. --

Tobend, wirbelnd stürzt die Zeit

in die Gruft. -- Das Leben schreit!


Das Gedicht "Jeden Abend werfe ich" stammt von (* 1878-04-06, † 1934-07-10).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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