Als ich dich fragte: Darf ich Sie beschützen?

Da sagtest du: Mein Herr, Sie sind trivial.

Als ich dich fragte: Kann ich ihnen nützen?

Da sagtest du: Vielleicht ein andres Mal.

Als ich dich bat: Ein Kuß, mein Kind, zum Lohne!

Da sagtest du: Mein Gott, was ist ein Kuß?

Als ich befahl: Komm mit mir, wo ich wohne! -

Da sagtest du: Na, endlich ein Entschluß!


Das Gedicht "Als ich dich fragte.." stammt von   (1878 - 1934).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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