Das Vöglein Butschli Butschli Bu
Lief einst dem Jesuskindlein zu
Und setzt sich unterwegs zur Ruh
In einem Klostergarten:
Und hörte dem Gespräche zu
Bis auf das letzte Wörtchen
Das Vöglein Butschli Butschli Bu
Das ist kein andrer Mensch als du
Gedichte
Clemens Brentano
Das Vöglein Butschli Butschli Bu
Lief einst dem Jesuskindlein zu
Und setzt sich unterwegs zur Ruh
In einem Klostergarten:
Und hörte dem Gespräche zu
Bis auf das letzte Wörtchen
Das Vöglein Butschli Butschli Bu
Das ist kein andrer Mensch als du
Das Gedicht "Das Vöglein Butschli Butschli Bu" stammt von Clemens Brentano (1778 - 1842).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.