Dein ist alles, all und jede Wonne,

wenn sie aufgeht, dir als eigene Sonne,

jeder Tag vom Licht emporgetragen,

wenn er aufgeht dir als eigners Tagen.

 

Dein ist alles, all der Blumen Glühen,

wenn hervor sie aus sich selber blühen.

All die Rosenknospen auf der Erden,

wenn sie Rosen in dir selber werden.

 

Dein ist alles, was in Tal und Hügeln

lichtvoll sich in dir kann widerspiegeln.

Dein die Himmel selbst und selbst die Sterne,

wenn du Glanz hast für den Glanz der Ferne.


Das Gedicht "Dein ist alles" stammt von   (1835 - 1918).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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