Lass hinter dir die Heimat, die dich quält
Und nicht den Geist begreift, der dich beseelt!
Lass hinter dir die Arbeit, die dich bückt,
Und deine Frohne, die dich niederdrückt!
Lass hinter dir das Dorf, drin du geweilt,
Das nicht mit dir als Irdisches geteilt!
Lass hinter dir das alles! rufet stets
Der Geist in mir, und in die Welt mich weht’s.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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