...als er nach Frankreich zurückkehrte

 

Beim Abschied, im Nahmen einiger seiner Freunde.

 

Glück und Ruhe möge Dich begleiten

In das ferne Land, das Dich gebahr,

Das der Schauplatz Deiner ersten Freuden,

Deines ersten bittern Kummers war.

 

Stiller Friede, wie nur schöne Seelen

So wie Du - zu fühlen ihn verstehn,

Müsse niemahls Deinem Herzen fehlen,

Müsse immer lächelnd Dich umwehn.

 

Die Erinnrung Deiner frühen Leiden

Dünke Dir ein Traum der Prüfung nur;

Bei des Wiedersehens Götterfreuden,

Flieh′ auf ewig seine dunkle Spur.

 

Doch will sie nicht gänzlich von Dir weichen,

So erheitre sie der Freundschaft Bild,

Die wie Lebensbalsam sonder Gleichen

Schnell des Schmerzes Aufruhr lindernd stillt.

 

Fern von dem verlassnen Vaterlande

Bot sie liebevoll Ersatz Dir an,

Und vereinte uns mit einem Bande,

Das Dein Abschied selbst nicht lösen kann.

 

Ewig wird ihr Seegen Dich begleiten.

Zu dem Lebewohle, das sie spricht,

Ist ihr letzter, heisser Wunsch beim Scheiden:

In der Ferne noch vergiss uns nicht!


Das Gedicht "An August Duvau..." stammt von   (1777 - 1849).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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