Schaut/ bürger! dieses ist der treue Danckelmann.
Diß bild zeigt sein gesicht und seine minen an;
Das wapen seine treu und unverdroßnes wachen.
Wer aber mahlet uns den wunder-grossen geist?
Das kanst du/ Friederich; dann du alleine weist/
Wie man der tugend soll ihr wahres bildniß machen.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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