Auff das verbindniß des Königs in Franckreich mit den Türcken

 

Die welt verwundert sich/ warum der Saracen

An Franckreich bündniß sucht/ und Franckreich es beliebet:

Noch mehr/ daß Ludewig ihm selber lehren giebet/

Wie er den Christen recht soll in die flancken gehn.

Verwundert euch nur nicht/ und lebet ohne sorgen;

Ihr wißt/ daß Ludewig will eine sonne seyn/

Die Türcken sind der mond; drum trifft es billig ein:

Ein monde muß sein licht ja von der sonne borgen.


Das Gedicht "Auff das verbindniß..." stammt von   (1665 - 1729).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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