Was fluchst du/ Sylvia/ wenn meine schwartze hand

Um deinen busen spielet?

Sie war so weiß als du/ eh' sie der liebe brand/

Und deine macht gefühlet.

Flöstu das feuer nun in meine glieder ein/

So kan ja meine hand nicht schnee und marmel seyn.

Du sprichst: Sie hat hier nichts zu suchen und zu thun.

Gar recht; Es soll auch bleiben.

Sie suchet nichts als dich/ sie wünschet bloß zu ruhn

Und ihren schertz zu treiben.

Was ursach hast du dann, daß du dich so beklagst?

Da du doch diese gunst den flöhen nicht versagst.


Das Gedicht "An Sylvien" stammt von   (1665 - 1729).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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