Ich weiß nicht, ob ich auch noch einmal werde sehn,
Ihr wundervollen Augen;
Dennoch werden meine Wunden,
So ich stets von euch empfunden,
Und nicht mehr zu heilgen taugen,
Ewig, ewig offen stehn.
Gedichte
Benjamin Neukirch
Ich weiß nicht, ob ich auch noch einmal werde sehn,
Ihr wundervollen Augen;
Dennoch werden meine Wunden,
So ich stets von euch empfunden,
Und nicht mehr zu heilgen taugen,
Ewig, ewig offen stehn.
Das Gedicht "Auf ihre Augen" stammt von Benjamin Neukirch (1665 - 1729).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.