Dein Lächeln weint in meiner Brust

Die glutverbissnen Lippen eisen

Im Atem wittert Laubwelk!

Dein Blick versargt

Und

Hastet polternd Worte drauf.

Vergessen

Bröckeln nach die Hände!

Frei

Buhlt dein Kleidsaum

Schlenkrig

Drüber rüber!


Das Gedicht "Untreu" stammt von (* 1874-07-29, † 1915-09-01).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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