Dein Lächeln weint in meiner Brust

Die glutverbissnen Lippen eisen

Im Atem wittert Laubwelk!

Dein Blick versargt

Und

Hastet polternd Worte drauf.

Vergessen

Bröckeln nach die Hände!

Frei

Buhlt dein Kleidsaum

Schlenkrig

Drüber rüber!


Das Gedicht "Untreu" stammt von   (1874 - 1915).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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