In einem Garten
unter dunklen Bäumen
erwarten wir die Frühlingsnacht.
Noch glänzt kein Stern.
Aus einem Fenster,
schwellend,
die Töne einer Geige…
Der Goldregen blinkt,
der Flieder duftet,
in unsern Herzen geht der Mond auf!
Gedichte
Arno Holz
In einem Garten
unter dunklen Bäumen
erwarten wir die Frühlingsnacht.
Noch glänzt kein Stern.
Aus einem Fenster,
schwellend,
die Töne einer Geige…
Der Goldregen blinkt,
der Flieder duftet,
in unsern Herzen geht der Mond auf!
Das Gedicht "In einem Garten" stammt von Arno Holz (1863 - 1929).
Passend zum Motiv empfehlen wir die Lektüre des Gedichts Versunkener Garten von Holz.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Passend zur Thematik, ein paar ausgesuchte Gedichte anderer Autoren:
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.