Die Schmetterlinge, sich jagend,
Umwälzen sich über den Bäumen
Mit bunten Flügeln; voll Liebe
Und unentschlossen im Wählen,
Beschauen sie Knospen und Blüten,
Indessen impfet der Herr
Des Gartens Zweige von Kirschen
Durchsägten Schlehstämmen ein,
Die künftig über die Kinder,
Die sie gesäuget, erstaunen.
Das Bild der Anmut, die Hausfrau,
Sitzt in der Laube von Reben,
Pflanzt Stauden und Blumen auf Leinwand;
Die Freude lächelt aus ihr:
Ein Kind, der Grazien Liebling,
Mit zarten Armen am Hals
Ihr hangend, hindert sie schmeichelnd,
Ein andres tändelt im Klee,
Sinnt nach und stammelt Gedanken.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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