Ei was mag denn das sein,

Blink und blank, blink und blank,

Sieht ja aus wie Sonnenschein,

Auf der Gartenbank;

Ist ja nicht der Sonnenschein,

Blink und blank, blink und blank,

Wird noch viel was Schön’res sein

Auf der Gartenbank.

 

Was ist das für’n heller Schall,

Kling und klang, kling und klang,

Ist das wohl die Nachtigall,

Die da eben sang?

Nachtigall, die kann’s nicht sein,

Kling und klang, kling und klang,

Singt ja nicht so klar und rein

Bei der Gartenbank.

 

Will doch schnell mal näher gehen,

Blink und blank, kling und klang,

Und mir das da mal besehn

Auf der Gartenbank;

Kling und klang, blink und blank,

Sitzt die Herzgeliebte mein

Auf der Gartenbank.


Das Gedicht "Auf der Gartenbank" stammt von   (1866 - 1914).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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