Ode Trochaica
Tulpen blühen und Narzissen /
Tellus stikkt ihr Hochzeits-Kissen.
Kleine blaue Veilgens drin
machen / daß ich frölig bin.
Klükkernd mit den göldnen Glökkgen /
springen bundte Zihgen-Bökkgen.
Vatter Pan / der auch darbey /
bläst auff seiner Dideldumdey.
Unter einem Rohsen-Wölckgen
buhlt im Baum ein Vogel-Völckgen.
Mars in Waffen / Venus nakkt /
beyde dantzen drümb im Takkt.
Harffen-Zupffen / Lauten-Schlagen
ist itzt rächt mein Wohlbehagen.
Dihß nur macht mir vihl Verdruß /
daß ich eintzel schlaffen muß!
Das Gedicht "Es verdreußt ihm!" stammt von Arno Holz (1863 - 1929).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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