Mein... Glück? ...Mein

Glück?

 

Mein Glück

ist ein spielendes Blatt im Sommerwind,

der

leichte,

flüchtige, zierliche

Schatten,

mit

dem mich, zwitschernd, die Schwalbe streift,

das

letzte, fernhochschwebend stille,

reglos

schimmernde,

flimmernde, glimmernde

Purpurwölkchen,

das

nach einem leuchtend langen, schönen, golden klaren Sonnentag,

in

einem zarten,

lichten,

himmlisch überirdischen Blaßgrün,

schwindend, scheidend,

selig

versinkt!


Das Gedicht "Sanft hinverschmelzendes Largo" stammt von   (1863 - 1929).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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