Dann

losch das Licht,

und

durch die Stille,

fiebernd, verlangend, erwartungsbang,

nur noch:

unser zitternder Herzschlag!

Trunken ... stammelnd,

meine

Lippen ... süß dein ... Aufschrei!

Seligkeit!

 

...............

 

Im

Garten, frühauf, pfiff ein Vogel, von tausend Gräsern troff der Tau,

der

ganze Himmel ... stand in Rosen.

Lieber! ... Liebe!

 

Und

wieder:

Kuß ... auf ... Kuß!

 

Und

nichts als ... wir, nichts ... als wir!

....................

 

Was

kann die Welt,

an Glück, an Glanz, an

Rausch,

an Wonne, an

Taumel,

Erdenlust ... und ... Herrlichkeit,

uns ... jetzt noch ... schenken ... uns jetzt ... noch

bieten ... uns jetzt noch ... bringen?!

 


Das Gedicht "Erfüllung" stammt von   (1863 - 1929).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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