Wenn deine Hochzeit nahet,

Leg′ ich ins Grab mich hinein;

Dann fließt doch keine Träne

In euren Freudenwein.

 

Dann lacht dir keiner ins Antlitz,

Wenn Treue du versprichst;

Brauchst dich nicht zu verstecken,

Wenn du den Brautkranz flichtst.

 

Und hast du zu wenig Blumen,

Um sie durch den Kranz zu ziehn;

Geh nur zu meinem Grabe,

Da werden wohl einige blühn.


Das Gedicht "Der Verlobten" stammt von   (1808 - 1876).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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