Mel. God save the King

 

Heil Dir im Sternenglanz,

Heil Dir im Blüthenkranz,

Heil, Freiheit, Dir!

Du, aller Völker Glück,

Wende den milden Blick

Auf unser Vaterland!

Heil, Freiheit, Dir!

 

Wie tönt Dein Name schön!

Als ob zu Himmelshöhn

Schwebt unser Geist.

Freiheit! Du süßes Wort,

Töne von Ort zu Ort,

Bis Deine Melodie

Den Winter schmelzt.

 

Leben ist Leben nicht,

Wo nicht Dein rosig Licht

Alles umfließt;

Menschen sind Menschen nur,

Ringt aus der Creatur

Liebend die Seele sich,

Freiheit, zu Dir!

 

Geist, Muth und Kraft erglüht,

Schönheit und Tugend blüht

An Deinem Thron!

Stolzer schlägt jedes Herz,

Kleiner wird jeder Schmerz,

Es fühlt der Aermste sich

Glücklich in Dir!

 

Heil Dir im Blüthenkranz,

Heil Dir im Sternenglanz,

Heil, Freiheit, Dir!

O Himmels-Königin,

Laß′ Deinen Heiland ziehn

Segnend durch′s deutsche Land!

Heil, Freiheit, Dir!


Das Gedicht "Volkshymne" stammt von   (1810 - 1876).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Empfehlungen

Weitere gute Gedichte des Autors:



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte