Fortuna lächelt,
doch sie mag nur ungern
uns beglücken;
schenkt sie uns
einen Sommertag,
so schenkt sie uns
auch Mücken.
Gedichte
Wilhelm Busch
Fortuna lächelt,
doch sie mag nur ungern
uns beglücken;
schenkt sie uns
einen Sommertag,
so schenkt sie uns
auch Mücken.
Das Gedicht "Fortuna" stammt von Wilhelm Busch (1832 - 1908).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.