Nach der Weise: Am Rhein, am Rhein.

Ins Feld! ins Feld! Die Rachegeister mahnen.
  Auf, deutsches Volk, zum Krieg!
Ins Feld, ins Feld! Hoch flattern unsre Fahnen;
  Sie führen uns zum Sieg.

Klein ist die Schar; doch groß ist das Vertrauen
  Auf den gerechten Gott.
Wo seine Engel ihre Festen bauen,
  Sind Höllenkünste Spott.

Gebt kein Pardon! Könnt ihr das Schwert nicht heben,
  So würgt sie ohne Scheu
Und hoch verkauft den letzten Tropfen Leben!
  Der Tod macht alle frei.

Noch trauern wir im schwarzen Rächerkleide
  Um den gestorbnen Mut.
Doch fragt man euch, was dieses Rot bedeute:
  Das deutet Frankenblut.

Mit Gott! - Einst geht, hoch über Feindesleichen,
  Der Stern des Friedens auf;
Dann pflanzen wir ein weißes Siegeszeichen
  Am freien Rheinstrom auf.


Das Gedicht "Lied der schwarzen Jäger" stammt von   (1791 - 1813).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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