Heute früh, nach gut durchschlafener Nacht,
Bin ich wieder aufgewacht
Ich setzte mich an den Frühstückstisch,
Der Kaffee war warm, die Semmel war frisch,
Ich habe die Morgenzeitung gelesen
Es sind wieder Avancements gewesen.
Ich trat ans Fenster, ich sah hinunter,
Es trabte wieder, es klingelte munter,
Eine Schürze beim Schlächter hing über dem Stuhle,
Kleine Mädchen gingen nach der Schule-
Alles war freundlich, alles war nett,
Aber wenn ich weiter geschlafen hätt′
Und tät′ von alledem nichts wissen,
Würd′es mir fehlen, würd′ich′s vermissen ?
Das Gedicht "Würd es mir fehlen, würd ich′s vermissen?" stammt von Theodor Fontane (1819 - 1898).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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