Ein neues Buch, ein neues Jahr

Was werden die Tage bringen?!

Wird′s werden, wie es immer war,

Halb scheitern, halb gelingen?

 

Ich möchte leben, bis all dies Glühn

Rücklässt einen leuchtenden Funken.

Und nicht vergeht, wie die Flamm′ im Kamin,

Die eben zu Asche gesunken.


Das Gedicht "Ein neues Buch, ein neues Jahr" stammt von   (1819 - 1898).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Weitere gute Silvester & Neujahr: Gedichte zum schmökern.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte