»Immer Achselzucken (es ist zum Lachen),

Und doch sind wir es, die es machen.

 

Das Bißchen Deutschland zusammenzuschweißen,

Das lag in der Zeit, das will nicht viel heißen -

Und Sedan? Nach links und rechts zu schwenken,

Ist auch nichts Gefährlichs auszudenken.

 

Ich bin nicht für Ruhm, ich bin nicht für Ehr′,

Es ist mit alledem nicht weit her,

Und es wär′ mir ein Leichtes, mich drin zu finden,

Wär′ nicht die Frau - die kann′s nicht verwinden.«

 

So hieß es um Weihnacht. Am Ordensfest

Sprang um der Wind von Ost nach West,

Der Glauben an Gottes Gnad′ und Güte

Schlug wieder Wurzel in seinem Gemüte.

Wie′s blinkt, wie′s schillert! Er strahlt, er bebt.

»Ich habe nicht umsonst gelebt.«


Das Gedicht "Der Subalterne" stammt von   (1819 - 1898).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Empfehlungen

Weitere gute Gedichte des Autors:



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte