Die Nacht wird kühl; mein Schauen kriecht

im Sand am Rand des Ozeans.

Der Mond vergießt sein fremdes Licht

und nimmt den Sternen ihren Glanz.

Die See rauscht.

 

Was quäl ich mich! Hier trieb vielleicht

schon manches Paar sein loses Spiel,

und sind erglüht und sind erbleicht,

und sprachen dann vom Tode viel.

Die See rauscht.

 

Wenn alles Land gefroren ist,

wenn übers eingeschneite Feld

die Sonne ihren Glanz ergießt,

dann wird dir fremd sein, was dich quält.

Die See rauscht.


Das Gedicht "Beschwichtigung" stammt von   (1863 - 1920).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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