Weißt du, ich will mich schleichen

leise aus lautem Kreis,

wenn ich erst die bleichen

Sterne über den Eichen

blühen weiß.

 

Wege will ich erkiesen,

die selten wer betritt

in blassen Abendwiesen?

und keinen Traum, als diesen:

Du gehst mit.


Das Gedicht "Weißt du, ich will mich schleichen" stammt von   (1875 - 1926).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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