Und ob ihr mich von Herd und Heimat triebt
noch eh ich wusste, wie die Winde wehn,
und ob ihr mich von Herd und Heimat triebt,
ich muss im Fernen nicht im Fremden gehn
und muss nicht bang sein; mir kann nichts geschehn,
seit ich begreife, wie mich alles liebt.

Ich hab das 'Ich' verlernt und weiß nur: wir.
Mit der Geliebten wurde ich zu zwein;
und aus uns beiden in die Welt hinein
und über alles Wesen wuchs das Wir.

Und weil wir Alles sind, sind wir allein.


Das Gedicht "Und ob ihr mich von Herd und Heimat triebt" stammt von   (1875 - 1926).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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