Graue Dämmerungen hangen

überm weiten Wiesenplan, -

müd,. mit rotgelaufnen Wangen

kommt der Tag im Westen an.

 

Atemlos dort sinkt er nieder

hinter Hängen goldumsäumt,

seine lichtermatten Lider

fallen mählich zu. - Er träumt. -

 

Träumt manch sonnig Traumgebilde..

Leis vom Himmel schwebt dahin

jetzt die Nacht und neigt sich milde,

Sterne lächelnd über ihn...

 

Graue Dämmerungen hangen

überm weiten Wiesenplan, -

müd,. mit rotgelaufnen Wangen

kommt der Tag im Westen an.

 

Atemlos dort sinkt er nieder

hinter Hängen goldumsäumt,

seine lichtermatten Lider

fallen mählich zu. - Er träumt. -

 

Träumt manch sonnig Traumgebilde..

Leis vom Himmel schwebt dahin

jetzt die Nacht und neigt sich milde,

Sterne lächelnd über ihn...


Das Gedicht "Stimmungsbild" stammt von   (1875 - 1926).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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