Aller Sonnenschein auf Erden
Ist ein traurig Ding,
Wenn nicht schwebt der Einzigen Schatten
Auf dem Wiesenring.
Könnt' ich einmal noch vernehmen
Ihrer Stimme Klang,
Wollt' ich gerne stumm und taub sein
Auf mein Leben lang.
Alle Rosendüfte, welche
Da den Mai durchzieh'n,
Gäbe ich für einen Hauch
Ihres Mundes hin.
Alles, was ich noch genieße,
Was ich bin und hab',
Ist nicht werth des blassen Staubs
Auf ihrem Grab.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Empfehlungen
Weitere gute Gedichte des Autors:
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
Zur Startseite:
Gedichte