Meines Blutes böser Reigen,

Mordend, flehend.

Sollst dich einem König zeigen -

Mordend flehend.

 

Sollst umschlingen,

Und umzwingen

Dir ein Haupt,

Schwer von strengem Haar umlaubt.

 

Dieses Haupt hat sterben müssen,

Nun kann meine Inbrunst küssen

Hassend heute, morgen klagend,

Drohend es im Herzen tragend.

 

Meines Blutes böser Reigen,

Mordend, flehend...


Das Gedicht "Salome" stammt von   (1854 - 1904).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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