Leidendes Gewand,
Kränklich heiße Hand,
Weher Sterne Flirren.
Tiefversunkener Brand,
Bang verblichen Band,
Wie ein Rauch mag irren.
Gedichte
Peter Hille
Leidendes Gewand,
Kränklich heiße Hand,
Weher Sterne Flirren.
Tiefversunkener Brand,
Bang verblichen Band,
Wie ein Rauch mag irren.
Das Gedicht "Krank" stammt von Peter Hille (1854 - 1904).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.